Dritte Apple Fotosoftware

Aperture Forum für Neuigkeiten rund um Aperture von Apple
Uria aalge
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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon Uria aalge » 03.07.2014, 15:04

Ich warte erst einmal ab. Bis zum Erscheinen dieser neuen Foto.app läuft Aperture sicher weiter, es gibt wohl ein Update für 10.10 und damit kann ich ca. bis Ende 2015 mit Aperture arbeiten und mir dabei Gedanken machen wie es weitergehen soll. Keinesfalls werde ich jetzt zweigleisig mit AP & LR/C1 oder sonstwas arbeiten. Wenn es nötig werden sollte habe ich nächstes Jahr genügend Zeit mir ausreichend Gedanken über einen vernünftigen Umzug (Schlagworte, Gesichter, Bearbeitungen usw.) meiner Fotos in eine neue Umgebung machen. Bis dahin gehe ich lieber fotografieren :D damit Aperture sich nicht langweilt... (bin ja auch kein Profi)

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nob
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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon nob » 03.07.2014, 21:36

Richtig

Merlin2504
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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon Merlin2504 » 03.07.2014, 22:31

Und in der Zwischenzeit werden es immer mehr Bilder die ich später nochmal neu bearbeiten muss? Muss ja jeder selbst wissen ob er bei einen sterbenden Programm bleibt. Es ist einfach nur traurig das Apple die Consumer Schiene einschlägt.
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saeco
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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon saeco » 03.07.2014, 23:07

@Merlin2504: Ein Wechsel löst aber ein generelles Problem nicht: Ich muss mich bei jeder neuen Software einarbeiten und das benötigt Zeit. Dann muss ich meinen bisherigen Workflow versuchen mit der neuen Software abzubilden und natürlich auch die bisherigen Daten in die neue Software versuchen so gut es geht entweder neu zu machen oder zu übernehmen. Auch das kostet (noch mehr) Zeit.

Dann stelle ich vielleicht erst gegen später, wenn ich die oben genannten Schritte schon begonnen habe, fest, dass das neue Programm doch nicht so toll ist. Was dann? Wieder zurück? Augen zu und durch? Nochmals ganz andere Software probieren und dorthin wechseln? Das kostet noch viel mehr Zeit.

Nein. Solange Aperture funktioniert und meine Bedürfnisse erfüllt, warum soll ich wechseln? Es zwingt mich keiner, auch Apple nicht, zukünftig auf Yosemite und Photos zu wechseln. Klar, ich bekomme dann vielleicht keine Updates mehr für AP, aber das war es dann auch.

Von daher würde ich genauso wie einige Vorredner hier auch einfach mal abwarten. Wechseln kann ich jederzeit wenn ich das will. Ich mache mich auch nicht dadurch verrückt, dass z. B. Lightroom in der Version 5 verfügbar ist, höchstwahrscheinlich bis zum Erscheinen von Photos in der Version 6 oder 7, ich jedes Update zahlen muss und AP jetzt immer noch bei Version 3.5.2 ist. Es läuft, ich bin zufrieden, ich muss nicht wechseln. Vielleicht in 2-3 Jahren mit dem Erwerb eines neuen Mac mit 10.12 aber nicht vorher. Und ganz wichtig: Ich vertraue Apple, dass die AP-Nutzer vernünftig zu Photos übernehmen werden und meine Einstellungen und Strukturen erhalten bleiben.

Gruß,
Wolfgang

LoBu
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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon LoBu » 04.07.2014, 05:58

Da hat saeco absolut recht!

Warum glauben eigentlich so viele, dass es für alle anderen wichtig ist, dass sie sich für einem Wechsel entscheiden und beglücken uns in vielen Zeilen auführlich über ihren, in AP demnächst (vermutlich) nicht mehr funktionierenden, Workflow? Macht's doch einfach! Eure Gründe sind individuell und lassen sich ohnehin nicht verallgemeinern.

Es gibt weder ein Betriebssystem noch ein Programm, welches nicht irgendwann in Leere läuft. Wer kann schon in die Zukunft sehen. Vor Jahren war z.B. "Novell Netware" das Netzwerk-Betriebssystem und war weltweit verbreitet, und heute spricht kaum noch einer darüber. Und schaut doch mal zurück, was es alles an MS-Programmen gab, die leise von der Bildfläche verschwunden sind. Es gibt immer eine App die mehr kann (was man eigentlich gar nicht braucht) und vermeintlich besser ist als eine andere, und es gibt immer gute Gründe für und gegen einen Wechsel. Daran wird sich kaum etwas ändern.

Merlin2504
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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon Merlin2504 » 04.07.2014, 07:28

Da gebe ich euch prinzipiell recht. Das auch Betriebssysteme oder Programme ins Leere laufen auch. Aber wie ist es z.B. mit Adobe? Photoshop ist jetzt schon viele Jahre weiterentwickelt wurden und ich wage zu zweifeln das Photoshop mal nicht weiterentwickelt wird.
Und machen wir uns nichts vor Apple entwickelt zwar ständig weiter, aber verdrängt komplette alte Programme wo viele Agenturen über Jahre damit gearbeitet haben und sich eingefuchst haben. Jetzt stehe ich z.B. wieder vor einen Scherbenhaufen, wie damals mit Adobe Pagemaker. Das Programm würde heute noch laufen, wenn Apple das nicht verhindert hätte. Auch wenn für mich Windows für Bildbearbeitung und Layouten nicht in Frage kommt. Die vergessen ihre alten User nicht und geben immer wieder die Möglichkeit das alte Programme noch laufen.

Wie schon mehrmals geschrieben, es wartet richtig Arbeit auf jeden der umsteigt. Das muss jeder selbst für sich entscheiden.
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GFHardy

Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon GFHardy » 04.07.2014, 07:41

LoBu hat geschrieben:Da hat saeco absolut recht!

Warum glauben eigentlich so viele, dass es für alle anderen wichtig ist, dass sie sich für einem Wechsel entscheiden und beglücken uns in vielen Zeilen auführlich über ihren, in AP demnächst (vermutlich) nicht mehr funktionierenden, Workflow? Macht's doch einfach! Eure Gründe sind individuell und lassen sich ohnehin nicht verallgemeinern.


Da sprichst Du mir aus dem Herzen. Ich kann's schon nicht mehr hören (lesen), diese ständigen gebetsmühlenhaften Ausführungen, die noch vor Tagen von irgendwelchen Gerüchten genährt wurden.
Ich glaube, dass all die, die hier so den Stab brechen für LR (warum erwähnt niemand andere, teilweise bessere Lösungen?), eigentlich doch unsicher sind und sich Zuspruch erhoffen.
Ich glaube eher an die Ausführungen hier:
http://www.apertureexpert.com/tips/2014 ... 7ZLA1a_Cbg

oder das was @smarflow hier schrieb:
http://www.aperture-forum.de/phpboard/v ... hp?t=34323

seltsam nur, dass viele das nicht lesen und sich mal darüber Gedanken machen. Mit den kommenden Weiterentwicklungen könnte mit Photos eine großartige Software auf uns zukommen. Und jetzt schon zu wechseln, macht überhaupt keinen Sinn. AP läuft doch. Und nächstes Jahr auch noch. Und dann kann man sich ja immer noch überlegen, was man tun will. Daher gemach und ruhig Blut.
;)

saeco
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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon saeco » 04.07.2014, 09:28

Merlin2504 hat geschrieben:Da gebe ich euch prinzipiell recht. Das auch Betriebssysteme oder Programme ins Leere laufen auch. Aber wie ist es z.B. mit Adobe? Photoshop ist jetzt schon viele Jahre weiterentwickelt wurden und ich wage zu zweifeln das Photoshop mal nicht weiterentwickelt wird.


Es könnte aber sein, dass Adobe Lightroom einstampft und in Photoshop integriert. Würde auch teilweise Sinn machen, denn einige Sachen die Lightroom nicht kann (und AP auch nicht, um nicht einseitig zu werden), mache ich in Photoshop.

Oder Adobe stellt wie Apple irgendwann mal fest, das eine Weiterentwicklung von Lightroom nichts bringt und es einfacher und besser ist, eine neue Software zu entwickeln. Dieses heisst von mir aus dann darkcellar. Dann hast du die identische Problematik wie mit AP und Photos. Das Geschrei wird ähnlich sein.

Jetzt stehe ich z.B. wieder vor einen Scherbenhaufen, wie damals mit Adobe Pagemaker.


Siehst du, das meinte ich gestern Abend. Ich selbst nutze heute noch PageMaker 7.0 (in der Windows-VM), anstelle InDesign, habe damit keinerlei Probleme (von Windows abgesehen. :D). Solange ich meinen Job mit PageMaker 7 machen kann, wenn auch über den Umweg einer Windows-VM, warum soll ich dann auf eine neuere, evtl. bessere Software wechseln? PageMaker kenne ich in und auswendig, bei InDesign ist vieles/alles anders, hier müsste ich mich auch erst mit einem gewissen Zeitaufwand einarbeiten. Was nützt es mir, dass ich PageMaker-Dateien auch mit InDesign öffnen kann, wenn die Bedienung eine andere ist?

Wie schon mehrmals geschrieben, es wartet richtig Arbeit auf jeden der umsteigt. Das muss jeder selbst für sich entscheiden.


Da gebe ich dir (fast) vollkommen recht. Es macht immer Arbeit, von Software A auf Software B zu wechseln. Gerade deshalb warte ich ja auf dieses ominöse Photos und kann mir dann selbst ein Bild von der Leistungsfähigkeit und dem Arbeitsaufwand machen. Vielleicht gibt es ja gar keinen, da das Photos die AP-Mediathek komplett mit allem drum und dran übernehmen wird? Jetzt auf Lightroom oder ähnliches zu wechseln, evtl. von dort aus weiter, ist auf jeden Fall der größere Aufwand.

Aus dem, was man so über Photos in allen möglichen Kanälen liest, scheint es wegen den Cloudgeschichten netzwerkfähig zu sein. Alleine deshalb würde ich schon warten, das kann LR meines Wissens nach auch noch nicht.

Gruß,
Wolfgang

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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon LoBu » 05.07.2014, 10:24

Interessante Aufzählung, die sicherlich auch für AP zutrifft. Ich kann - wenngleich ich AP gerne aber eingeschränkt nutze - alle dort genannten Punkte absolut nachvollziehen. Es stellt sich mir bei genauem Nachdenken dann schon die Frage ob das Ableben von AP denn nicht locker zu verschmerzen ist und auch ein Umstieg auf eine x-beliebige neue App (natürlich insbes. LR) überhaupt sinnvoll erscheint. Wenn Photos die DB von Aperture nachbildet reicht das - zumindest mir - völlig aus.

http://www.blendwerk-freiburg.de/?p=7320

Der Einstieg in die Diskussion hier hätte also besser unter dem Aspekt der grundsätzlichen Notwendigkeit/Verzichtbarkeit erfolgen sollen.

Hanibal49
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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon Hanibal49 » 05.07.2014, 12:29

Auf jeden Fall ist die Diskussion entstanden, als noch allgemein angenommen wurde, dass es keinerlei Ersatz für Aperture geben würde (Photos = für Selfies). Im Moment wissen wir, dass sehr vieles einfach Gerücht statt Fakt war und ist. Aus meiner Sicht ist es auch bei Adobe nicht so, dass alles auf ewig festgeschrieben ist. Also muss man im Moment einfach warten, was kommt und dann auch sehen, wie sich das Kommende entwickelt. Entscheidend ist schon mal, dass wir davon ausgehen können, dass die Libraries von Aperture übernommen werden können. Und zudem wissen wir, dass Aperture auf dem nächsten Betriebssystem OS X+1 noch unterstützt ist. Das bringt uns also locker mal in Jahr 2016. Und falls wir uns dann schliesslich gegen Photos entscheiden sollten, kommen wir noch immer nicht in Zugzwang. Ein Aperture-User wird dann einfach das OS X+2 erst dann installieren, wenn er ein alternatives Produkt sauber auf dem Mac eingeführt und die bestehenden Bilder nach und nach übernommen haben wird. Am liebsten würde ich auf das neue Produkt migrieren. Ich gebe dem eine Chance.

Gruss, Alex

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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon nob » 05.07.2014, 14:16

ICH AUCH !!

elfpunkt
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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon elfpunkt » 08.07.2014, 16:27

ich nicht.

klar keiner weiss was genaues.

Aber die Leute, um die sich Apple bemüht, kenne ich von zu Hause:
Meiner Freundin ist Aperture zu kompliziert, sie läd ihre JPEGs in iPhoto, vergibt ein paar Sternchen, steckt die Auswahl in ein neues Album (kann aber kann sein, dass sie schon intelligente Alben nutzt, oft genug gezeigt hab ich es ihr jedenfalls :-), macht hier und da ein Crop und fragt mich dann: wie bekomme ich das noch mal zum Teilen in die iCloud? Und wie bekomme ich noch mal die Bilder vom iPhone dazu? Und wan das letzte TimeMachien Backup auf dem NAS gelandet ist, muss auch ich checken.

Und eigentlich findet sie es ja nur schlimm, dass sie zum Sortieren und "Bearbeiten" noch ihr Macbook braucht und nicht das iPad nehmen kann.

Ich glaube, für solche Leute kommt mit iOS 8, Yosemite und Photos.app eine gute Zeit!
Und da es 500 Mio iOS Geräte gibt (und wieviele MacBooks mit Aperture bitte?), frage ich mich, ob Apple es riskiert die mit einer Profi-App zu vergraulen?

Apple will mit Continuity von den iOS Usern möglichst viele überzeugen, dass alles mit einem MacBook noch besser wird und das der einzig vernünftige Upgrade-Pfad von Windows 7 zu OSX führt (und da bin ich ja auch voll dabei :- )

Wie gesagt, mit Continuity, nicht mit einer Profi-Photos-App.

Sagt mir nicht, das geht schon: Profi Funktionen lassen sich auch in eine App für Dummies einbauen. Oder nennt mir ein Beispiel, wo das geklappt hat!

Photos.app wird eine App für die Masse, die mehr kann als iPhoto. Das reicht mir nicht.

Davon bin ich überzeugt, auch wenn ich kein Insider Wissen habe. Höchsten das aus er Jobs Biografie :-)
Aber gesunden Menschenverstand.
Und Apple Aktien, und die sind jetzt bei über 70 EUR :-)

Hanibal49
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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon Hanibal49 » 08.07.2014, 19:35

Ich halte diesen Post nicht für sehr wertvoll.

Es sind reine Vermutungen und wenig Ahnung von dem, was die Leute wirklich brauchen. Die Freundin ist da nicht der Markt.

Bitte nicht böse sein, aber das ist schlicht Nonsens. Und was hat die Apple-Aktie mit Aperture zu tun. Du strotzest nur so von Emotionen oder Vermutungen (ich weiss nicht, welches zutrifft)

Gruss, Alex

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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon saeco » 08.07.2014, 20:08

Seht es doch mal ganz tiefenentspannt aus Sicht des Unternehmens. Es macht sicherlich Sinn, anstatt 2 Programmen mit der gleichen Datenbankstruktur (iPhoto und Aperture) zukünftig nur ein Programm weiterentwickeln und natürlich auch pflegen zu müssen (Photos).

Man hat dadurch einerseits mehr Manpower für ein einziges Produkt oder andererseits Manpower für andere Aufgaben übrig bzw. könnte die überschüssige Manpower dem freien Arbeitsmarkt zuführen, was wiederum die Personalkosten senken und die Aktionäre freuen würde.

Auch macht es durchaus Sinn, ein Produkt für alle (Otto-Normal-Verbraucher und Profis) zu entwickeln, die Grundfunktionen für den ONV und (kostenpflichtige?) Zusatzfunktionen für die Profis.

Siehe hierzu Microsoft mit seinen Home/Professional/Ultimate-Versionen von Windows oder die Home/Business/Professional-Versionen von Office: Ein einziges Softwarepaket, was künstlich beschränkt wird. Je mehr Skill der Anwender hat und je mehr Geld, desto mehr kann das Softwarepaket.

Siehe hierzu Apple mit OSX und dem OSX Server: Eine Erweiterung für OSX, die nicht jeder braucht. Könnte theoretisch auch schon Bestandteil von OSX sein, aber so verdient man was.

Light- und Pro-Versionen von allen möglichen anderen Anbietern: Künstliche Beschränkungen für den Otto-Normal-Verbraucher, volle Funktionalität für die Profis.

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Adobe hat z. B. Photoshop Elements auch nicht von Grund auf neu programmiert sondern einen Teil der Funktionalität von Photoshop übernommen und ein bisschen an der Oberfläche geändert (an den Otto-Normal-Verbraucher angepasst). Gleiches bei Lightroom, auch hier hat Adobe das Rad nicht komplett neu erfunden, sondern davor die Firma Pixmantec wegen ihrem erstklassigen Produkt Rawshooter aufgekauft und als Lightroom diese dann weiterentwickelt.

Und natürlich muß auch Apple wie jedes andere gewinnorientierte Unternehmen auch sehen, wie es zu neuen Umsätzen kommt. Da schaut man sich natürlich die Verkaufszahlen vom iPhone und iPad an und stellt diese den Aperture-Verkäufen gegenüber. Das ist doch ein ganz normales wirtschaftliches Verhalten...

Also ich denke positiv und warte einfach mal Photos ab. Handeln kann ich dann immer noch und es ist dann weder zu spät noch zu früh.

Gruß,
Wolfgang

Hanibal49
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Re: Dritte Apple Fotosoftware

Ungelesener Beitragvon Hanibal49 » 08.07.2014, 20:32

Hallo

Ja, natürlich. Das ist sehr richtig. So sehen es ja mittlerweile die meisten. Nur bedenke eines: Eine Firma lebt nicht nur vom heutigen Profit. Der Ruf der Firma ist genau so wichtig, denn davon hängt der zukünftige Profit ab. Das weiss aber auch Apple.

Zudem ist es wohl so, dass sich auch der Otto Normalverbraucher weiter entwickelt. Wenn man nur mal schaut, was iPhoto heute auf dem iPad kann, dann ist das eine andere Welt gegenüber vor ein paar Jahren. Ein Pro braucht nicht das selbe wie im Jahre 2000.


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