Wie lange noch?

Aperture Forum für Neuigkeiten rund um Aperture von Apple
LarsHennings
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Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon LarsHennings » 30.11.2016, 11:14

Hallo, gibt es eigentlich eine Vorstellung, wie lange Aperture noch laufen wird? Nach mac 10.9.5 wird es doch wohl nicht mehr betreut; was heisst schon betreut.
Was wird danach? Wie lange werden sich die Mediatheken noch öffnen lassen?

Gruss
lars

LarsHennings
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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon LarsHennings » 30.11.2016, 17:31

Hi, werden also die Mediatheken von iFoto nicht gelesen?

Gruss
lars

LarsHennings
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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon LarsHennings » 01.12.2016, 08:43

Ja, das neue Fotos, habe ich verwechselt. Ich sah mir das neue Gimp an, das jetzt mit UFRaw Raw bearbeitet. Das ist aber sehr unübersichtlich und hat für meine Kamera keine Linse im Angebot... Also wird eines Tages anstehen, alle Aperture-Mediatheken per Export > Originale den Bestand da raus zu holen. Hübsche Idee.
Schönen Tag.
lars

Phillipp_Fischer
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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon Phillipp_Fischer » 04.12.2016, 10:04

Danke für die Infos :)

Gruß

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kuebler
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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon kuebler » 17.02.2018, 14:39

Ich möchte mich der bangen Frage mit einem kleinen Exkurs anschliessen:

Als Nicht-Bildverarbeitungs-Spezialist hatte ich lange Jahre Aperture mit über 30'000 Original-Bildern, die alle extern in einem Ordner-System von 400GB liegen. Die Aperture-Library selbst hatte 35GB, die gesamte Organisation und Verwaltung klappte auch für mich als Laien sehr zufriedenstellend.

Vor einem Jahr war ich mal probeweise zu Fotos V2 übergegangen, aber da war es noch unfertiger Mist (kann man wirklich nicht anders sagen). Vor einem Monat habe ich mit Fotos V3 einen zweiten Versuch unternommen und die Aperture-Library wieder in eine frische Fotos-Library migriert.

Seitdem (mittlerweile mit der allerneuesten Version 3.0 (3271.12.230)) nudelt die App praktisch Tag und Nacht bei dem Versuch, Gesichter zu erkennen. 40 Personen mit 24'000 erkannten (und von mir teilweise manuell zugewiesenen) Gesichtern hat sie "schon", aber das dürfte ja noch lange kein Ende sein, bei mittlerweile 34'000 Bildern. Anscheinend wurden die erkannten Gesichter von Aperture nicht übernommen (was alleine schon ein ziemlich schwaches Bild ist). Tagsüber musste ich Fotos ausschalten, weil die Hintergrundarbeit mein Macbook (immerhin ein 2,7 GHz Intel Core i7 mit 16GB RAM) ziemlich in die Knie zwingt, und deshalb bin ich zu Aperture zurückgekehrt.

Fotos ist also immer noch Mist, und weil es bei V3 noch so ist, wird sich wohl nicht mehr ändern, wie extrem lieblos-desinteressiert Apple die macOS-Version behandelt.

Mir sind Gesichtserkennung und iTunes-Syncchronisation wichtig. Welche Möglichkeiten habe ich, und könnte Aperture bei macOS 10.14 überhaupt noch laufen?

Danke für Hinweise.

saeco_reloaded
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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon saeco_reloaded » 20.02.2018, 07:56

Unter macOS 10.14 könnte es spannend werden, richtig.

Da Aperture in der aktuellsten Version schon 64bit ist, meckert zumindest macOS 10.13.4 (17E150G, beta) nicht, aber das muss nichts heissen...

Mir ist das ehrlich gesagt auch wurscht. Erst bin ich komplett zu Capture One gewechselt und habe dort fast alles neu machen müssen, was man als DAM bezeichnen kann (Stichworte, ...). Dann habe ich gemerkt, dass die Verwaltungsaufgaben von CO1 leider nicht so der Bringer sind und mir die Frage gestellt, welche Software aktuell so in Richtung Zukunftssicherheit geht. Hier habe ich mich dann eindeutig für Apple Fotos entschieden. Allerdings nur, für die reine Verwaltung meiner Bilder. Bearbeiten tue ich diese nach wie vor mit Capture One.

Aus Platzgründen importiere ich aber immer noch meine frischen RAWs in Aperture um sie dort zu sichten und zu geolokalisieren, falls mein Tool, GPS4CAM, das nicht selbst gemacht habe oder ich es vergessen habe einzuschalten. Erst dann geht es rüber zu Fotos/CO1. Ich weiß, ein wenig umständlich, aber es funktioniert für mich und das ist für mich das wichtigste.

Gruß,
Wolfgang

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kuebler
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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon kuebler » 20.02.2018, 19:44

saeco_reloaded hat geschrieben:Hier habe ich mich dann eindeutig für Apple Fotos entschieden. Allerdings nur, für die reine Verwaltung meiner Bilder.

Interessant, zumal es mir primär um die Verwaltung geht.

Aber genau da habe ich ein Riesenproblem (https://www.macuser.de/threads/hoert-fotos-irgendwann-auf-gesichter-zu-erkennen-zu-versuchen.797758/), Kurzform hier beschrieben: https://www.macuser.de/threads/hoert-fotos-irgendwann-auf-gesichter-zu-erkennen-zu-versuchen.797758/#post-9616646

Derart schlimm, dass ich zu Aperture zurück musste.

saeco_reloaded
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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon saeco_reloaded » 21.02.2018, 06:49

Das Problem mit der nervig langen Gesichtserkennung hatte ich auch. Hat mich nicht weiter gestört, ich habe mein MacBook dann einfach ein paar Tage die Gesichter erkennen lassen. Seit dem ist jetzt Ruhe.

Gruß,
Wolfgang

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kuebler
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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon kuebler » 21.02.2018, 08:04

saeco_reloaded hat geschrieben:Das Problem mit der nervig langen Gesichtserkennung hatte ich auch. Hat mich nicht weiter gestört, ich habe mein MacBook dann einfach ein paar Tage die Gesichter erkennen lassen. Seit dem ist jetzt Ruhe.

Das hatte ich auch gehofft. Aber dieses "Irgendwann" hängt halt entscheidend von den Anzahlen ab. Und bei meinen ja nicht überwältigend vielen 34'000 Bildern (allerdings fast ohne Ausnahme mit Personen) scheint das mehr als ein durchgehender Monat (!!) zu sein/werden. Mit Unterbrechungen hatte ich schon gut 2 Wochen hinter mich gebracht, aber innerhalb eines Zeitraums von etwa 1..2 Monaten!

Irgendwann war ich regelrecht verzweifelt, weil mein Macbook wirklich den ganzen Tag in den Seilen hing (oder ich per "nur Nachtjobs" die Anzahl der Tage verdoppeln müsste, und ich hatte insgesamt die Nase voll. Zumal Fotos ja auch von den Verwaltungsmöglichkeiten eher IOS-Micky-Mouse als ernsthafte macOS-App ist.

Und jetzt frage ich mich, was eine Alternative zu ständigem Beten ist, dass Apple aus Fotos doch noch etwas Ordentliches macht. Zumal Beten wenig aussichtsreich sein dürfte für jemanden, der schon lange keine Kirchensteuer mehr bezahlt... :roll:

'Tschuldigung für mein etwas unkonstruktives Jammern... :(

saeco_reloaded
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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon saeco_reloaded » 21.02.2018, 08:34

So wie ich es verstanden habe, sucht Fotos sowieso nur nach Gesichtern, wenn a) die App im Hintergrund läuft und b) der Rechner nichts zu tun hat. Bei mir war es kein Problem, tagsüber parallel mit dem MacBook zu arbeiten. Abends habe ich dann immer alles bis auf Fotos geschlossen und ihn über Nacht nach Gesichtern erkennen lassen. Waren aber auch bei meiner Konfiguration (i7, 16GB, 1TB SSD) nur so an die 1.500 Bilder pro Nacht.

Warum ich zu Fotos zurück bin war eigentlich ganz einfach: Ich möchte zukunftssicher meine Bilder verwalten. Es bringt mir nichts, wenn Adobe auf ein Abo-Modell umstellt und ich dann die Bilder nicht mehr verwalten kann wenn das Abo ausläuft oder ich mich im Falle von C1 auf den Hersteller verlassen muss, dass er die Software solange pflegt wie ich sie nutzen will. Fotos ist Bestandteil von macOS und somit nach meiner Ansicht zukunftssicherer als alles andere. Es mag vielleicht Besseres geben, aber ich will nunmal halbwegs Zukunftssicherheit. Der komplette Wechsel von Aperture zu Capture One und dann (mit der Verwaltung) wieder zurück nach Fotos reicht mir, das brauche ich nicht nochmal. Ok, ich hätte anstatt Fotos auch Aperture nehmen können, aber da fehlt mir absolut die Zukunftssicherheit, nachdem es vor Jahren von Apple eingestellt wurde.

Gruß,
Wolfgang

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kuebler
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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon kuebler » 21.02.2018, 10:03

saeco_reloaded hat geschrieben:So wie ich es verstanden habe, sucht Fotos sowieso nur nach Gesichtern, wenn a) die App im Hintergrund läuft und b) der Rechner nichts zu tun hat. Bei mir war es kein Problem, tagsüber parallel mit dem MacBook zu arbeiten.

Das war/ist bei mir definitiv anders, und es liegt wohl auch nicht an einem Fehler meiner Konfiguration, wie eben auch andere User zeigen (https://www.macuser.de/threads/hoert-fo ... st-9616646). Und ich spreche nicht etwa über eine leichte Komforteinbusse, sondern es ging manchmal so weit, das mein Macbook im Extremfall zeitweise sogar nur noch ein Zeichen pro Sekunde von der Tastatur annahm. Horror!

Ich habe Deine ganzen Erläuterungen mit Interesse gelesen. Im Grunde sind unsere "Workflows" ja gar nicht so komplett unähnlich:
a) Du fängst mit Aperture an und machst Vorarbeiten (geht das "Geotagging" - was immer das ist - einfach in Aperture? Bei vielen Bildern bei mir fehlt die Orts-Info).
b) dann gehst du für ernsthafte Bildverarbeitung in CO. Ernsthafte Bildverarbeitung entfällt bei mir aber komplett, so dass ich diesen Schritt b) einfach überspringe.
c) Dann suchst Du eine Verwaltung. Im Grunde könntest Du ja derzeit damit auch noch bei Aperture bleiben (das diesbezüglich gegenüber Fotos keine Nachteile hat, oder?) und einen Übergang erst dann machen, wenn es Aperture nicht mehr oder nur noch schlecht unter macOS tut.

Wenn, wie Du sagst, Aperture 3.6 schon 64 Bit ist, dann könnte es unter 10.14 doch eventuell weiterlaufen, oder? Ich weiss, dass irgendwann dann vielleicht Aperture nicht mehr von iTunes unterstützt würde oder so etwas, aber die harte 10.14-Grenze könnte dann ja eventuell zunächst entfallen. 10.14 möchte ich nämlich gerne schon als Public Beta anfangen (bin nämlich 'n richtig harter Beta-Junkey :mrgreen: )

saeco_reloaded
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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon saeco_reloaded » 21.02.2018, 10:44

Gesichtserkennung: und wenn du einfach täglich nachts Fotos laufen lässt und tagsüber schliesst? Dauert dann unter Umständen ein paar Wochen, aber dafür hast du dann irgendwann mal Ruhe. Die Gesichter muss Fotos einmal erkennen, das kann man leider nicht deaktivieren oder unterdrücken.

Geotagging: Leider (deshalb auch _reloaded im Benutzernamen) sind alle meine Postings hier versehentlich gelöscht worden, so auch die in dem Thread hier wo das behandelt wurde. Kurz: Ich benutze hierfür GPS4CAM, welches ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Mein Problem war, dass ich bei "alten" Bildern meiner damaligen Canon EOS 300D diese Software noch nicht genutzt hatte. In Aperture kannst du ja über Orte die Bilder manuell geotaggen. Das Problem hierbei war/ist, dass diese Tags aber nur innerhalb der Aperture-Mediathek gespeichert sind und eben nicht im Bild, der original RAW-Datei. Nun hatte ich beim Umstieg auf eine andere Software das Problem, dass durch die lokale Speicherung der Geodaten in der Mediathek, diese natürlich nicht im Bild vorhanden sind und deshalb jede andere Software diese Geodaten logischerweise nicht kennt. Hier im Forum hat dann jemand ein Script online gestellt, dass die Geodaten der Bilder manuell ins Bild schreibt, so dass andere Software auf diese Geodaten zugreifen kann. Leider ist dieser Thread sehr verhunzt, da alle meine damaligen Mitteilungen auch gelöscht wurden.

Umzug weg von Aperture: bei den aktuellen Betas von macOS wird davor gewarnt, dass die betreffende Software "zukünftig" nicht mehr laufen wird (sinngemäß). Dies betrifft zumindest bei mir alle Programme die 32bit sind. Da bei Aperture dieser Hinweis nicht kommt, wird es wohl Aperture im speziellen nicht betreffen. Das heisst aber nicht, dass man sich hier Zeit lassen kann oder gar einfach so mit Aperture weiterarbeiten könnte. Theoretisch ja. Praktisch nein. Bei mir funktionieren beispielsweise ein paar Funktionen in Aperture nicht mehr oder nicht mehr richtig. Ich könnte also Aperture "nur" zur reinen Verwaltung bis zum Tag X weiterverwenden. Allerdings hätte ich dann spätestens am Tag X+1 das Problem, was mache ich wenn der Tag X eintritt. Deshalb habe ich mich wie viele andere hier auch bereits nach Bekanntgabe der Aperture-Einstellung durch Apple nach Alternativen umgesehen und wie beschrieben auch gefunden. Mit allen Haken und Ösen, eine 1:1 Software zu Aperture gibt es nunmal nicht. Ich bin kein professioneller Fotograf, mache das alles als Hobby. Von daher habe ich zwar keine Eile, aber irgendwann muss das Thema halt angegangen werden. Je früher, desto mehr Zeit hast du die a) in die neue Software einzugewöhnen, b) deinen neuen Workflow zu finden und c) evtl. doch was anderes zu machen. Also ich würde mir da schon mal Gedanken machen...

Gruß,
Wolfgang

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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon saeco_reloaded » 21.02.2018, 10:48

das ist übrigens der GPS-Thread: viewtopic.php?f=7&t=3341

Leider fast bis zur Unkenntlichkeit verhunzt, da meine Antworten dort komplett fehlen. Aber zwischen den Zeilen steht dann doch die Info...

Gruß,
Wolfgang

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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon kuebler » 21.02.2018, 11:27

saeco_reloaded hat geschrieben:Gesichtserkennung: und wenn du einfach täglich nachts Fotos laufen lässt und tagsüber schliesst? Dauert dann unter Umständen ein paar Wochen, aber dafür hast du dann irgendwann mal Ruhe.

Natürlich kann man alles machen, aber irgendwann hatte ich von Fotos einfach insgesamt die Nase voll und wollte mir nicht bei jedem Scheiss wieder neu überlegen müssen, warum das nicht geht oder so nicht geht oder meinen Rechner runterzieht oder was immer...

Geotagging: ... Hier im Forum hat dann jemand ein Script online gestellt, dass die Geodaten der Bilder manuell ins Bild schreibt, so dass andere Software auf diese Geodaten zugreifen kann. Leider ist dieser Thread sehr verhunzt, da alle meine damaligen Mitteilungen auch gelöscht wurden.

Danke sehr. Ich werde mich da im Laufe der nächsten Zeit möglicherweise mal durchzuwühlen versuchen. Aber bevor ich das auch nur erwäge: kann man nicht nur einem einzelnen Bild, sondern direkt einer Gruppe von Bildern in Aperture Geodaten zuordnen? Sonst würde das bei meiner Bilderanzahl ja von vornherein keinen Sinn machen...

Umzug weg von Aperture: bei den aktuellen Betas von macOS wird davor gewarnt, dass die betreffende Software "zukünftig" nicht mehr laufen wird (sinngemäß). Dies betrifft zumindest bei mir alle Programme die 32bit sind. Da bei Aperture dieser Hinweis nicht kommt, wird es wohl Aperture im speziellen nicht betreffen.

Darüber hatte ich nachgedacht, es aber auch für möglich gehalten, dass Apple seine eigene Anwendung derzeit bloss noch nicht "denunzieren" will (wäre nicht wirklich logisch, aber was ist schon logisch...). Wie dem auch sei, gerade habe ich woanders gelesen, dass 10.14 auch noch 32 Bit unterstützen sollte (https://www.macuser.de/threads/foto-app ... st-9625616). So oder so sollten wir also nicht unter Hochdruck stehen.

Das heisst aber nicht, dass man sich hier Zeit lassen kann oder gar einfach so mit Aperture weiterarbeiten könnte. Theoretisch ja. Praktisch nein. Bei mir funktionieren beispielsweise ein paar Funktionen in Aperture nicht mehr oder nicht mehr richtig. Ich könnte also Aperture "nur" zur reinen Verwaltung bis zum Tag X weiterverwenden. Allerdings hätte ich dann spätestens am Tag X+1 das Problem, was mache ich wenn der Tag X eintritt. Deshalb habe ich mich wie viele andere hier auch bereits nach Bekanntgabe der Aperture-Einstellung durch Apple nach Alternativen umgesehen und wie beschrieben auch gefunden. Mit allen Haken und Ösen, eine 1:1 Software zu Aperture gibt es nunmal nicht. Ich bin kein professioneller Fotograf, mache das alles als Hobby. Von daher habe ich zwar keine Eile, aber irgendwann muss das Thema halt angegangen werden. Je früher, desto mehr Zeit hast du die a) in die neue Software einzugewöhnen, b) deinen neuen Workflow zu finden und c) evtl. doch was anderes zu machen.

Deine Gedanken scheinen mir sehr naheliegend und sie sind mir auch überhaupt nicht fremd. Sonst hätte ich ja nicht schon vor langem selbst bei Fotos V2 schon erste intensive Versuche gemacht.

Aber V3 hat mich derart runtergezogen... Naja, ich will nicht schon wieder zu jammern anfangen... :wink:

Also ich würde mir da schon mal Gedanken machen...

Wenn ich das nicht intensiv täte, dann wäre ich sicher nicht hier.

Aber im Augenblick bin ich ganz froh, dass nach der Rückkehr zu Aperture jetzt erstmal wieder wenigsten ein bisschen Ruhe bei mir eingekehrt ist...

saeco_reloaded
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Re: Wie lange noch?

Ungelesener Beitragvon saeco_reloaded » 21.02.2018, 12:03

Siehste, bei mir war das anders: Ich habe Fotos 0.x gesehen (die ersten Betas damals), habe mit dem Kopf geschüttelt und mich nicht mehr damit befasst. Erst jetzt zu High Sierra mal wieder reingeschaut und bin eigentlich zufrieden (was meine Zwecke betrifft und die Gesichtserkennung natürlich).

Mehrere Bilder in AP geotaggen? Ja freilich. Du markierst mehrere Bilder, wechselst zu Orte und wählst den Ort aus der getaggt werden soll. Aber wie gesagt, das steht dann erstmal nicht direkt im Bild sondern in der Aperture-Mediathek. Natürlich haben dann alle markierten Bilder auch den gleichen Ort, auch wenn diese an unterschiedlichen Standorten aufgenommen wurden...

Naja, was das Internet so schreibt muss nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen. Man hört halt dies und das, so so. Zum Spaß wird Apple diesen (blöderweise) einmalig erscheinenden Hinweis beim Start der betreffenden App ja nicht eingebaut haben. Kannst du gut vergleichen mit iOS, hier kam auch der Hinweis bei älterer, 32bit, Software. Mittlerweile lassen sich diese nicht mehr starten bzw. Apple nimmt keine 32bit-Apps für iOS mehr an. Sehe keinen Grund, warum Apple sich hier bei macOS anders verhalten sollte als bei iOS.

Gut, Fotos ist sicherlich speziell und das ein oder andere hätte ich auch gerne anders, aber wenn man frisch in Fotos 3 einsteigt, finde ich es eigentlich gar nicht so schlecht, wie gesagt, von der Gesichtserkennung mal abgesehen.

Gruß,
Wolfgang


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